Dass der Verzehr von Stevia gesund ist, offenbart sich dem aufmerksamen Betrachter auf den ersten Blick. Denn ein Naturprodukt, das herkömmliche Zucker- und Zuckeraustauschprodukte kalorienarm und physiologisch neutral ersetzen kann, leistet zwangsläufig einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. In Südamerika – vor allem in Paraguay – hat Stevia seit Jahrhunderten seinen festen Platz in der Volksmedizin. Der Botaniker Moisés Bertoni, der die Stammpflanze Stevia rebaudiana 1899 erstmals beschrieben hat, rückte die Stevia Heilwirkung in den Fokus der restlichen Welt. Seitdem haben sich europäische, US-amerikanische und vor allem japanische Wissenschaftler mit der Frage „Was macht Stevia gesund?“ auseinander gesetzt – und konnten die Stevia Vorteile, die Bertoni bereits 1918 zusammen fasste, vollumfänglich bestätigen. Der Naturforscher stellte nämlich schon damals fest, dass Stevia die herkömmliche Saccharose in ihrer Süßkraft weit übertrifft und nicht toxisch ist, also auch in hohen Dosierungen keinerlei schädliche Nebenwirkungen zeigt.

Mit Stevia süßen ohne Reue

Stevia Wirkung: mehr als nur süßWas die Stevia gesund macht, sind die außergewöhnlichen Geschmacksstoffe, die – im Gegensatz zu Saccharose & Co. – Speisen und Getränke sowohl Insulin- als auch pH-neutral aufwerten. Die sogenannten Steviolglykoside nehmen keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, werden im menschlichen Organismus nicht zu Säuren abgebaut und sind keine Energieträger. Letzteres hat zur Folge, dass der Gebrauch von Stevia-Produkten auch keinen Kalorienverbrauch mit sich bringt. Entsprechend müssen selbst eingefleischte Naschkatzen nicht um ihr Gewicht fürchten, wenn sie auf die süße Stevia-Alternative zurück greifen.

Wie alle natürlichen Rohstoffe enthalten auch die Blätter von Stevia rebaudiana eine Reihe weiterer Stoffe (z.B. Proteine, Kohlenhydrate und Ballastsstoffe, Vitamine und Mineralsstoffe), die in Anbetracht der extrem niedrigen Dosierung aber nicht ins Gewicht fallen. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Stevia leiten sich nach heutigem Wissenstand vielmehr sekundär aus der alternativen Süßkraft ab. Gesunde Menschen können sich ihre Gesundheit mithilfe von Stevia unbeschwert länger erhalten. Diabetiker, Allergiker, adipöse Menschen, Kariespatienten und viele andere profitieren direkt vom Einsatz hochwertiger Stevia-Produkte.

Stevia für die Zähne

Die Stoffwechsel-neutrale Stevia Wirkung zeigt sich direkt bei der Nahrungsaufnahme. Denn der Mikrokosmos in unserer Mundhöhle enthält nicht nur körpereigene Enzyme, die der Verwertung von Kohlehydraten dienen. Er beherbergt vielmehr auch eine Vielzahl von Bakterien, darunter die gefürchteten Säurebildner, die jede (zuckerhaltige) Gelegenheit nutzen, um sich ihr eigenes (saures) Süppchen zu kochen. Dieses greift wiederum die Zähne an, fördert die Plaquebildung und damit die Entstehung von Karies. Die chemischen Eigenschaften der Steviolglykoside sorgen im Mundraum dafür, dass man mit Stevia gesund und pH-neutral süßen kann. Hochwertig aufbereiteten Stevia-Produkten werden außerdem Plaque-hemmende und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.

Stevia gegen Übergewicht

Übergewicht und Fettleibigkeit sind in den modernen Industrienationen zur Volkskrankheit geworden. Allein in Deutschland leiden rund 40% der Bevölkerung unter Übergewicht – und sehen sich dadurch über kurz oder lang mit Folgekrankheiten wie Bluthochdruck, Kurzatmigkeit und/oder Gelenkbeschwerden konfrontiert.

Ernährungsphysiologisch stellt ein manifestes Übergewicht eine echte Herausforderung dar, denn mit der bloßen Drosselung der Kalorienzufuhr ist es meist nicht getan. Die Stevia Wirkung bietet dem Verbraucher in diesem Zusammenhang einige Vorteile, denn Stevia ist kein diätetisches Lebensmittel, das ausdrücklich zur Gewichtsreduktion eingesetzt wird.

Stevia kann zuckerhaltige und synthetische Süßstoffe – die im Rahmen einer Diät häufig einen Bumerang-Effekt auslösen – im Alltag vielmehr vollwertig ersetzen. Die Umstellung der Ernährung kann mit Stevia gesund gelingen, ohne dass auf die stimmungsaufhellende Süßkraft, die das Leben in bestimmten Situationen angenehmer macht, verzichtet werden muss. Die Geschmacksrezeptoren auf der Zunge vermitteln die „süße Nachricht“ wie gehabt, mit Stevia bleibt aber der Stoffwechsel entspannt, weil die Insulin-Produktion nicht angekurbelt wird. Der Körper erwartet keine zusätzliche Energiezufuhr und hält sich statt dessen langfristig lieber an die unliebsamen Fettpölsterchen.

Stevia bei Diabetes

Der Diabetes mellitus – die „Zuckerkrankheit“ – gehört in der westlichen Hemisphäre zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Allein in Deutschland leben etwa 5 Millionen Diabetiker – Tendenz steigend. Ernährungsphysiologen und Wissenschaftler in aller Welt weisen in diesem Zusammenhang bereits seit Jahrzehnten auf den steigenden Konsum zuckerhaltiger Getränke, Süßspeisen und Fast-Food-Produkte hin, der das Krankheitsbild Diabetes vor allem in den Industrienationen befördert. Die besonderen Eigenschaften des südamerikanischen Süßkrauts sind deshalb besonders für Menschen attraktiv, deren Zuckerstoffwechsel infolge mangelnder Insulinproduktion aus dem Gleis geraten ist. Diabetiker können ihren Blutzuckerspiegel mithilfe von Stevia gesund entlasten.

Die Insulin- und Energie-neutralen Steviolglykoside sind diesbezüglich allen modernen Zuckeraustauschstoffen weit überlegen. Denn reiner Fruchtzucker oder höherwertige Zucker wie Mannit, Sorbit oder Xylit belasten zwar den Glucose-Stoffwechsel nicht, aufgrund ihres Energiegehalts bieten sie aber vor allem übergewichtigen Diabetikern keine echte Alternative. Darüber hinaus wirken die genannten Zucker aufgrund ihrer chemisch-molekularen Struktur abführend, was bei Dauergebrauch den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt nachhaltig negativ beeinflussen kann.

Synthetische Süßstoffe wie Saccharin, Aspartam oder Cyclamat geraten dagegen wegen potentieller Nebenwirkungen immer wieder in die Kritik. Persönliche Erfahrungsberichte dokumentieren für hohe Aspartam-Konzentrationen zum Beispiel wissenschaftlich relevante Begleiterscheinungen wie Sehstörungen oder Schwindelgefühle.

Für Stevia wurden trotz intensiver Forschung bis heute keine Nebenwirkungen beschrieben. Die Pflanze und ihre süßen Inhaltsstoffe empfehlen sich nicht zuletzt deshalb als potente Regulatoren für den Blutzuckerspiegel.

Haut- und Pilzerkrankungen: Stevia bei anderen Krankheitsbildern

Allergiker berichten oft über den Zusammenhang zwischen einer ausgewogenen Ernährung und dem Abklingen lästiger Krankheitssymptome. Vor allem die Haut reagiert mitunter empfindlich, wenn Lebensmittel bestimmte Proteine, Gerbstoffe oder Säurebildner enthalten. Äußerlich haben sich in diesem Zusammenhang seit Jahrhunderten Stevia-Extrakte bewährt, die in verschiedenen kosmetischen Anwendungen & Verwendungen die Haut wieder ins Gleichgewicht bringen. Das Schöne dabei: Eine Stevia Allergie wurde noch nie beschrieben.

Auch innerlich bietet Stevia Vorteile für Menschen, die mit Hautproblemen zu kämpfen haben. Denn Zucker und zuckerhaltige Speisen und Getränke machen den Organismus „sauer, was zum Beispiel bei Neurodermitikern schwere Krankheitsschübe auslösen kann.

Zucker und andere Kohlenhydrate sind außerdem die Hauptnahrungsquelle für verschiedene Pilzarten. Hefepilze (Candida albicans) besiedeln z.B. den menschlichen Darm und sorgen als natürlicher Bestandteil der Darmflora gemeinsam mit anderen Mikroorganismen für eine gesunde Verdauung. Wird der Verdauungstrakt jedoch mit hochenergetischen, zuckerhaltigen Nahrungsmitteln geflutet, gerät das Miteinander ins Ungleichgewicht. Verstopfung, Kopfschmerzen und Unwohlsein können die Folge sein. Da Stevia Candida keine Nahrungsgrundlage bietet, können Stevia-haltige Produkte auf allen Schleimhäuten, die eine stoffwechselaktive Mikroflora beherbergen, für einen natürlichen Ausgleich sorgen. So kann die Stevia Wirkung den Organismus in vielen Situationen entlasten, in denen eine ungesunde Süße das persönliche Leidensgefühl noch verschlimmert.

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